Pressebeiträge

  • Ferien im Schullandheim

    Ferien im Schullandheim

    Artikel in “Neues Gera” vom 17.07.2020

  • Infotafel an der Lutherlinde wieder aufgestellt (TLZ)

    Infotafel an der Lutherlinde wieder aufgestellt (TLZ-online)

    Artikel der Thüringer Landeszeitung vom 15.07.2020

    Foto der Infotafel Tafel mit Hussain-Ali Habibzadeh (links) und Ali Mohammad gemeinsam mit Otegau-Anleiter Jens Steinhäußer (rechts).
    Im Rahmen einer Integrationsmaßnahme wurde die Tafel von Hussain-Ali Habibzadeh (links) und Ali Mohammad gemeinsam mit Otegau-Anleiter Jens Steinhäußer (rechts), instand gesetzt und aufgebaut. 
    Foto: Christiane Kneisel

    Nach Vandalismus setzte die Otegau GmbH das Schild instand

    Christiane Kneisel

    „Es ist einfach nicht nachvollziehbar“, Sascha Neudert, Bereichsleiter für Stadt und Umwelt der Otegau GmbH, ärgert sich immer wieder über Vandalismus. So geschehen an der Lutherlinde nahe des Ferberturms im Februar. „Der Rahmen war umgetreten und das Schild herausgefallen“, beschrieb es Dirk Lehmann, der in der Nähe einen Garten besitzt. Der komplette Objektträger sei so beschädigt worden, dass man von den Originalteilen wirklich nichts mehr verwenden konnte. „Es macht große Mühe, so etwas aufzubauen, zudem fließen dafür oft Fördermittel“, betonte Neudert.

  • Infotafel an der Lutherlinde wieder aufgestellt (OTZ)

    Infotafel an der Lutherlinde wieder aufgestellt (OTZ)

    Nach Vandalismus setzt die Otegau GmbH das Schild instand

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 15.07.2020

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 15.07.2020
Infotafel an der Lutherlinde wieder aufgestellt

Nach Vandalismus setzte die Otegau GmbH das Schild instand

Von Christiane Kneisel

Gera. „Es ist einfach nicht nachvollziehbar“, Sascha Neudert, Bereichsleiter für Stadt und Umwelt der Otegau GmbH, ärgert sich immer wieder über Vandalismus. So geschehen an der Lutherlinde nahe des Ferberturms im Februar. „Der Rahmen war umgetreten und das Schild herausgefallen“, beschrieb es Dirk Lehmann, der in der Nähe einen Garten besitzt. Der komplette Objektträger sei so beschädigt worden, dass man von den Originalteilen wirklich nichts mehr verwenden konnte. „Es macht große Mühe, so etwas aufzubauen, zudem fließen dafür oft Fördermittel“, betonte Neudert.

Mit Hilfe der Otegau konnte die Tafel wieder instand gesetzt und aufgestellt werden. Am Dienstag wurde sie von Konrad Nickschick, Leiter des städtischen Umweltamtes gemeinsam mit Sascha Neudert und Heinrich-Dieter Hischer, Vorsitzender des Vereins Stadtwaldbrücken, eingeweiht. Sie informiert Wanderer und Spaziergänger über die Geschichte des Baumes, der anlässlich des 300. Reformationsjubiläums am 31. Oktober 1817 von dem Regierungssekretär Dinger gepflanzt worden war. 

2017 hatte das Grünamt die gesamte Fläche um die Linde neu gestaltet. Der Baum wurde zurückgeschnitten. Es gab für ihn ein neues Gutachten. Heinrich-Dieter Hischer nahm die jetzt instand gesetzte Tafel zum Anlass, um den Lutherweg mit dem rund 16-Kilometer-Abschnitt in Gera wieder ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. „Es ist ein Schatz vor der eigenen Haustür“, betonte der Vereinsvorsitzende. Für Freitag, den 21. August, lädt der Verein Stadtwaldbrücken übrigens um 16 Uhr zu einer Veranstaltung in den Klimapavillon ein. Diskutiert wird zum Thema: Was leistet der Stadtwald für das Geraer Klima, wobei Klima durchaus im doppelten Wortsinn zu verstehen ist. 

Vandalismus wie an der Lutherlinde ist kein Einzelfall. Von den 12 Tafeln am Lutherweg ist es die dritte, die beschädigt worden war, berichtete Konrad Nickschick. „Die Beschädigungen ziehen sich durch die gesamte Stadt. Insbesondere große, farbige Schilder laden wohl dazu ein, sie ein weiteres Mal zu gestalten, besser zu verunstalten. Sie werden beschmiert, angebrannt oder aus dem Rahmen herausgetreten“, kritisierte Sascha Neudert.
  • Anlaufstelle für Migranten in Bieblach mit einem deutsch-syrischen Team eröffnet

    Ansprechpartner für Zugezogene

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 09.07.2020

    Artikel in der Ostthüringer Zeitung vom 09.07.2020
Neuer Info-Point in Bieblach-Ost

Gera. Bieblach ist ein Schmelztiegel der Kulturen. Aufklärungsarbeit will der Info-Point in der Leuchtenburgstraße leisten. Das Pilotprojekt der Otegau wird drei Jahre lang vom Land gefördert. Am Mittwoch war die offizielle Eröffnung. Dirk Rosin, Awatef Alrshed und Wael Bashawat, die beiden Letzteren aus Syrien, sind die Ansprechpartner für Neuzugezogene. Die Drei wollen Migranten vermitteln, worauf in Deutschland geachtet werden muss. 


Ansprechpartner für Zugezogene

Anlaufstelle für Migranten in Bieblach mit einem deutsch-syrischen Team eröffnet

Von Ilona Berger

Gera. Ein Schmelztiegel der Kulturen ist Bieblach. In dem 11.600 Einwohner zählenden Stadtteil leben Deutsche gemeinsam mit Syrern, Afghanen, Marokkanern, Iranern, Irakern, Eritreern und Somaliern unter anderem. Das bringt auch Probleme mit sich. „Diese Menschen haben eine andere Kultur. Viel spielt sich beispielsweise im Grünen ab. Kinder toben bis in die späten Abendstunden. Wer früh aufstehen muss, kann nicht schlafen. Unmut macht sich breit“, sagt Hella Vieweg, Koordinatorin des Projektes Thinka. „Deutsche haben andere Strukturen. Um das Zusammenleben zu erleichtern und Integration zu ermöglichen, bedarf es Verständnis auf beiden Seiten.“
Aufklärungsarbeit will deshalb der Info-Point in der Leuchtenburgstraße leisten. Das Pilotprojekt der Otegau wird drei Jahre lang vom Land gefördert. Am Mittwoch war die offizielle Eröffnung. Dirk Rosin, Awatef Alrshed und Wael Bashawat, beide aus Syrien, sind die Ansprechpartner für Neuzugezogene, wenn es um Behördenbriefe geht oder um einen Umzug. Die Drei wollen Migranten vermitteln, worauf in Deutschland geachtet werden muss. Auch bei Gängen durch den Stadtteil macht das Team auf Unzulänglichkeiten aufmerksam wie vollgestellte Treppenaufgänge oder hängende Wäsche über der Balkonbrüstung. 
Schon während des Herrichtens der Räume, deren Vermieter die GWB Elstertal ist, halfen Landsleute mit. Neugierige kamen und wollten wissen, was hier entsteht. Bereits 24 Ratsuchende zählte der Info-Point bis zum Dienstag. Wael Bashawat appelliert immer wieder an die Besucher: „Wer nicht Deutsch lernt, kann hier nicht leben. Die Sprache ist das Wichtigste, um zu verstehen.“ Freund Osama Abo Shahen, der an diesem Tag vorbeischaute, bestätigt die Aussage des 34-Jährigen, der in Dari studiert hat. Awatef Alrshed lobt die Sicherheit und das Bildungswesen in Deutschland. Sie alle wollen dem Land, das sie aufgenommen hat, etwas zurückgeben. Darin begründet sich ihr Wille, beim Abbau von Vorurteilen und Missverständnissen zwischen Bürgern unterschiedlicher Kulturkreise durch Gespräche in Bieblach zu helfen. 

Info-Point, Leuchtenburgstraße 10, Sprechzeiten Montag bis Mittwoch, 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16.30 Uhr sowie Freitag 9 bis 12 Uhr, Telefon 0163 / 737 30 85
  • Erdbeerpflanzen in Geras neuer Mitte gepflanzt

    Erdbeerpflanzen in Geras neuer Mitte gepflanzt

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 08.07.2020

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 08.07.2020
Erdbeerpflanzen in Geras neuer Mitte gepflanzt

Gera. Integrationsbegleiterin Melanie Patzelt (links) vom regionalen Integrationsprojekt bei der Otegau und Teilnehmerin Heike Böttcher pflanzten gestern am Klima-Pavillon Erdbeeren. Der Umweltverein Grünes Haus lädt interessierte Bürger bis September immer dienstags zwischen 14 und 17 Uhr zum Mitmachen beim Urban Gardening ein.
Heute lädt der Verein ab 19 Uhr Interessierte zu einer Diskussionsrunde zum Thema Stadtentwicklung und Klimawandel in den Pavillon am Kuk ein.
  • Geras Brücken Blühen wieder

    Garas Brücken Blühen wieder

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 20.06.2020

    Zeitungsartikel der Ostthüringer Zeitung vom 20.06.2020
 
Auch drei Brücken blühen wieder

Buga-Förderverein, Gärtnereien, Otegau und das Amt für Stadtgrün mit Gemeinschaftswerk

Von Sylvia Eigenrauch

Gera. Nur 14 Tage später als in vorangegangenen Jahren ist das Gemeinschaftswerk Stadtbegrünung in Gera beendet. Der Buga-Förderverein hat es mit zwei Gärtnereien, der OTEGAU und dem Amt für Stadtgrün gestemmt. 
Die bunten Blumengrüße sind dem einen oder anderen sicher schon aufgefallen. Die Blumen für alle Brücken stiftete die Gärtnerei Heyer aus Windischenbernsdorf.
In diesem Jahr grüßen Pelargonien und Petunien und als roter Blattschmuck eingesetzte Zierkartoffeln auch von der Heinrichsbrücke. Dort stehen erstmals wieder vier Holzkübel. Weiter vier zieren die Untermhäuser Brücke mit dem Brückenrestaurant und sechs stehen auf der Cubabrücke.
Letztere wurde diesmal ausnahmsweise nicht von Schülern der Dix-Grundschule bepflanzt, vielmehr übernahmen OTEGAU-Mitarbeiter das Pflanzen.
Zuvor hatten sie die 14 Holzkübel neu gestrichen und damit nicht nur schmuck, sondern für weitere Jahre haltbar gemacht. Dafür, dass in die Gefäße Pflanzen Einzug halten konnten, sorgte auch die Gärtnerei Jahn aus Vollmershain, die beispielsweise die 40 Halbschalen für die Straßenlampen auf der Sorge mit Hängepelargonien bepflanzte. Zum Schluss reichten die vom Buga-Förderverein noch nachgekauften Pflanzen, um Schalen auf dem Zschochernplatz zu füllen.
„Es lief wieder wie ein Uhrwerk“, sagte Tobias Friedrich, 1. Vorsitzender des Buga-Fördervereins, diese Woche beim Treffen mit Beteiligten. „Mein großer Dank geht an alle Unterstützer“. Dabei hatte er schon Sorge, dass ein Rädchen diesmal fehlen würde.
Weil das Amt für Stadtgrün viele Transporte für den Krisenstab übernehmen musste, konnten Mitarbeiter wie Doreen Hamidouche diesmal nur helfen, indem sie Pflanzgefäße transportierten und Pflanzanleitung gaben.
„Ich lebe gern in Gera und freue mich, wenn wir mithelfen können, die Stadt schöner zu machen“, sagte Julia Heyer. Die 26-jährige Floristin plant, den Familienbetrieb einmal zu übernehmen. Das Wässern und Jäten übernehmen nun fünf OTEGAU-Mitarbeiter an vier Tagen in der Woche. Neben den Blumenkübeln befinden sich auch die Schalen in der Bielitzstraße, die großen Töpfe am Puschkinplatz und der Schlossgarten in ihrer Pflege.

    Fotos: OTEGAU-Archiv

  • Nachtschicht für die Übersetzer

    Nachtschicht für die Übersetzer

    Artikel in der Ostthüringer Zeitung vom 29.05.2020

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 29.05.2020. 

Nachtschicht für die Übersetzer

Sayed und Ihab übersetzen die täglichen Corona-Infos ins Arabische und Persische

Von Elke Lier

Gera. Seit dem 14. März hat sich Geras Oberbürgermeister Julian Vonarb (parteilos) mit täglichen Video-Botschaften, zuletzt mit Text-Informationen und Infografiken, zur aktuellen Corona-Situation in der Stadt über seine Facebook-Seite und auf der Geraer Corona-Homepage im Internet an die Geraer gewandt. Wann und wo Masken zu tragen sind, welche Abstände es einzuhalten gilt, wie viele Infektionen, Erkrankungen und Todesfälle das Coronavirus schon forderte, welche Geschäfte geöffnet sind, warum Schulen und Kitas so lange geschlossen blieben – Diese wichtigen Infos haben Rahaf Alsaatri, vor allem aber der Syrer Ihab Aboufoul ins Arabische und der Afghane Sayed Murtaza Hussaini ins Persische übersetzt. 
So konnten auf der Facebook-Seite der Zeitung „nig – Neu in Gera“ auch Migranten aus Syrien, Irak, Libanon, Tunesien, Libyen, Ägypten, Somalia, Eritrea und dem Sudan die Neuigkeiten aus dem Rathaus auf Arabisch und Migranten aus Afghanistan, Iran und Tadschikistan auf Persisch lesen. Nicole Landmann, Migrations- und Integrationsbeauftragte der Stadt Gera, würdigte diese Arbeit ausdrücklich: „Diese Informationen sind bei den ausländischen Mitbürgern sehr gut angekommen und waren hilfreich bei der Durchsetzung der Maßnahmen.“ Auch Oberbürgermeister Vonarb bedankte sich bei den ehrenamtlichen Dolmetschern mehrfach für deren Arbeit.
Bis zu vier Stunden täglich und manchmal auch in Nachtschichten haben Ihab, 44 Jahre und Sayed, 29 Jahre, beide Integrationsbegleiter bei der Otegau, an der Übersetzung der OB-Botschaften gearbeitet. „Wir schauten uns immer ein Stück an, übersetzten dann die Texte in unserer Muttersprache und schrieben sie unter das Video. Manchmal mussten wir es mehrfach ablaufen lassen, um zu verstehen, was gemeint war, denn es sind ja auch viele Fachbegriffe dabei gewesen.“
Sayed habe in Afghanistan ein Germanistikstudium abgeschlossen und in Jena ein Weiterbildungsstudium Deutsch als Fremdsprache aufgenommen. Während der Corona-Zeit unterrichtete er die Sprachkursteilnehmer über die digitalen Medien. „Für mich war und ist das eine sehr positive Aufgabe, Landsleuten die Angst zunehmen. Sie haben sich dadurch sicherer gefühlt. Oft viel mehr als Verwandte in Afghanistan.“ Für die jüngsten übersetzte er eine Corona-Hasengeschichte für Kindergartenkinder von Ursula Leitl.
Ihab Aboufoul, Psychologe und Integrationsbegleiter, saß selbst unter den Belastungen des Ramadan vor den Videos und lieferte sie pünktlich Tag für Tag ab. „Ich sehe das als meine Pflicht, um uns alle zu schützen. Außerdem habe ich dabei viele neue deutsche Wörter gelernt. Wir alle hoffen, dass sehr bald weltweit keine Menschen mehr an dieser Krankheit sterben oder erkranken. Da muss man ganz einfach Solidarität üben und Mitmenschlichkeit zeigen.“
  • In Lusan wieder Sozialberatung

    In Lusan wieder Sozialberatung

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 06.05.2020

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 06.05.2020
In Lusan wieder Sozialberatung
Gera. Die Kontaktstelle für Sozialberatung des Projekts Thinka-Gera in der Werner-Petzold-Straße 10 in Lusan ist seit Dienstag wieder eingeschränkt geöffnet. Zuletzt wurde am Telefon beraten. Neu ist, dass die persönliche Beratung nur nach Terminvergabe und mit Mund-Nasen-Schutz und zwei Meter Abstand möglich ist, heißt es. 
Da im Moment nur diese Beratungsstelle geöffnet sei, werden die Öffnungszeiten auf Montag bis Donnerstag von 9.30 bis 16 Uhr erweitert. Daneben sind die Beraterinnen telefonisch unter 0163 / 7 37 30 80 oder per E-Mail jung@otegau.de erreichbar. red
  • Einzug in die erste eigene Wohnung geglückt

    Einzug in die erste eigene Wohnung geglückt

    Artikel in der OTZ vom 09. April 2020

    Zeitungsartikel OTZ vom 09.04.2020
Einzug in die erste eigene Wohnung

Otegau GmbH und weitere Vereine unterstützen auch in der Corona-Krise junge Erwachsene

Von Christiane Kneisel

Gera. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die Bildungsträger in Gera, insbesondere die Otegau GmbH, aber auch soziale Vereine wie der Streetwork Gera, für die Öffentlichkeit schließen. Dadurch entfallen momentan wichtige Anlaufstellen mit persönlichen Gesprächen für Jugendliche und junge Erwachsene, die sozialpädagogischer Unterstützung bedürfen, informiert die Otegau.
Elaine Becker, Koordinatorin und Sozialpädagogin der Otegau, führt regelmäßig telefonische Gespräche mit den Teilnehmern des Projektes und versucht auf diesem Weg die Probleme der Jugendlichen zu klären. Beispielsweise auch das von Marcel.

Einzug wegen Kontaktsperre ungewiss
Der junge Mann war seit November vergangenen Jahres ohne festen Wohnsitz. Am 1. April 2020 sollte er endlich in seine erste eigene Wohnung ziehen. Aufgrund der verhängten Kontaktsperre blieben die Wohnungsübergabe und der Einzug bis zum Schluss sehr ungewiss.

Möbel für die eigenen vier Wände gestellt
Dank der engen Zusammenarbeit mit dem Streetwork Gera, insbesondere mit dem Sozialpädagogen und Streetworker Michael Schindler, konnte die Wohnung letztlich doch noch übergeben werden. Marcel zog am 1. April in die eigenen vier Wände. Der Streetwork stellte Marcel zudem Möbel aus dem vereinsinternen Möbellager zur Verfügung, so dass aus den leeren Räumen ein Zuhause werden konnte. 

Viel Vorarbeit war für den Einzug vonnöten
„Es war viel Vorarbeit vonnöten, damit alles gelingen konnte. Wir hatten zahlreiche Wohnungsbesichtigungen und auch die eine oder andere Wohnung im Angebot, die aber aufgrund von Absagen scheiterte. Hilfe kam dann vom Sozialamt“, sagt Elaine Becker im Gespräch mit der Redaktion. Es sei insgesamt ein sehr zeitintensives, mit Ängsten verbundenes Projekt gewesen, bei dem auch Marcel immer mal Mut gemacht werden musste, so Elaine Becker. Umso glücklicher sind alle Beteiligten jetzt, dass das Projekt nun gelang. Elaine Becker betreut selbst aktuell aus dem Homeoffice heraus ein weiteres Projekt für Jugendliche – gemeinsam mit Pädagogin Kristin Badura das Projekt „Juwel“ – Jugendwerkstatt Lernen für Langzeitarbeitslose von 16 bis 30 Jahren. „Es ist wichtig, auch in einer schwierigen Zeit wie dieser, die Angebote für junge Leute aufrecht zu erhalten und den Kontakt nicht abreißen zu lassen“, betont sie. „Egal, welche Nöte und Sorgen sie haben, die jungen Leute können jederzeit auf uns zukommen. Jetzt eben telefonisch oder per E-Mail“, versichert Elaine Becker.
  • OTZ-OB-Videos arabisch untertitelt

    OTZ-OB-Videos arabisch untertitelt

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 24.03.2020

    Wir freuen uns, dass die OTZ in der heutigen Ausgabe auf unsere Übersetzungsleistungen aufmerksam macht! So können immer mehr Menschen davon profitieren.

    Artikel in der Ostthüringer Zeitung vom 24.03.2020

Oberbürgermeister -Videos arabisch untertitelt
Gera. Autoren der Zeitung „nig-neu in Gera“ mit der Otegau als Herausgeber haben seit dem Wochenende begonnen, die Video-Botschaften des Geraer Oberbürgermeisters Julian Vonarb (parteilos) zur aktuellen Corona-Krisensituation mit arabischen Untertiteln zu versehen und zu versenden.
„So wollen wir unseren Landsleuten und arabisch sprechenden Migranten helfen, die aktuellen Geschehnisse in der Stadt besser zu verfolgen und neue Entwicklungen und Anordnungen zu verstehen“, sagen Nour Al Zoubi, Ahmad Abofoul und Nabil El Arif.
Die ehrenamtlichen Dolmetscher zeigen sich so solidarisch mit der Geraer Bevölkerung und nennen ihr Tätigkeit „unseren Homeoffice“. E.L.
  • Märchenmotive bald wieder im Märchenwald Wünschendorf

    Märchenmotive bald wieder im Märchenwald Wünschendorf

    Artikel in der Ostthüringer Zeitung vom 11.03.2020

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 11. März 2020

Märchenmotive bald wieder im Märchenwald Wünschendorf

Wünschendorf. Der Märchenwald Wünschendorf wurde bei einem Starkregen am 12. Juni 2019 schwer in Mitleidenschaft gezogen. Wege und Bachlauf wurden ausgespült und die 19 Märchenszenen stark beschädigt oder zerstört. Bernd Rüdiger (li.) und Andreas Czichy haben gemeinsam mit ihren Kollegen in hunderten Stunden und liebevoller Kleinarbeit in den Werkstätten der Otegau in Gera-Lusan zwei der Motive wiederhergestellt oder neu gebaut. Rotkäppchen mit Märchenhaus (Foto) und das Zwergenbergwerk können nun bald wieder an ihrem Standort im Märchenwald aufgebaut werden. Am Ostersonnabend soll der Märchenwald wiedereröffnet werden.