Pressebeiträge

  • Blumige Akzente für Geras Brücken

    Blumige Akzente für Geras Brücken

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 18.05.2022

  • Unser Frühlingsfest in der OTZ

    Unser Frühlingsfest in der OTZ


  • Wurzelklasse der Freien Waldorfschule Gera

    Wurzelklasse der Freien Waldorfschule Gera

    erhält den „Goldenen Besen“

    Am heutigen Donnerstag (12.05.) wurden Vorschulkinder der Freien Waldorfschule Gera für ihr Engagement zum 20. Geraer Frühjahrsputz geehrt. Die Wurzelklasse erhielt den „Goldenen Besen“ für ihre herausragenden Fotos und ihren aktiven Einsatz zur Beseitigung von Schmutz und Unrat im April 2022. Die Organisatoren aus OTEGAU, der Initiative Ja-für-Gera und dem Stadtteilbüro Lusan prämierten unter Koordination der Geraer Ehrenamtszentrale aus den zahlreichen Einsendungen den Sieger des Fotowettbewerbs.

    René Soboll, städtischer Leiter der Abteilung Sport, Ehrenamt und Städtepartnerschaften, dankte allen Beteiligten für ihren engagierten Einsatz: „Sie haben in der Woche des Frühjahrsputzes gezeigt, wie stark der Zusammenhalt in Gera ist. Ob Unternehmen, Initiativen, Einrichtungen, Behörden, Vereine, Parteien oder Privatpersonen: Gemeinsam haben sie sich für die Sauberkeit unserer Stadt eingesetzt und somit einen wichtigen Beitrag zur Attraktivität Geras geleistet. Daran müssen wir anknüpfen.“

    René Soboll überreichte den „Goldenen Besen“ zusammen mit Sascha Neudert, Projektleiter der OTEGAU, als Vertreter der Besen-Initiatoren an die neun Kinder der Vorschulklasse, deren Lehrerin Frau Hartmann-Kümpel und Klassenbetreuer Herrn Burghold. Die Kinder seien fast täglich im Wald und kehren so gut wie immer mit gesammeltem Unrat zurück, so Herr Burghold, der die Kinder aktuell auf die kommende 1. Klasse vorbereitet. „An die Vorschulkinder der Wurzelklasse können wir uns alle ein Beispiel nehmen. Sie setzen sich nicht nur für die Ordnung in unserer Stadt ein, sondern leisten auch einen zukunftsorientierten Beitrag zum Schutz der Umwelt“, so René Soboll abschließend.

    Neben dem „Goldenen Besen“ erhielten die Vorschulkinder einen Sachpreis der Stadt Gera in Form eines Museumsbesuchs im Naturkundemuseum inklusive einer altersgerechten Führung.

    Quelle: https://www.gera.de/sixcms/detail.php?id=247458


  • Stadt Gera Jahresrückblick 2021

    Stadt Gera Jahresrückblick 2021
    Juli – September

  • Beschilderungen an den zwei Geraer Taubenhäusern angebracht

    Beschilderungen an den zwei Geraer Taubenhäusern angebracht

    Beitrag auf facebook vom 17.11.2021

  • Einladung zum Wandern durch Gera

    Einladung zum Wandern durch Gera

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 22.10.2021

    Einladung zum Wandern durch Gera. 
Grünwerstatt „Stadtwald erleben“ veranstaltet das Reformationstagwandern
Von Sylvia Eigenrauch
Gera. Nachdem sich im Vorjahr nur kleine Gruppen aufmachten, soll es nach jetzigem Stand in diesem Jahr das 7. Reformationstagswandern  geben. Ziel der beiden Routen ist dann am Sonntag, dem 31. Oktober, das Reformationskreuz im Stadtwald, sagt Hans-Dieter Hischer, Vorstand vom Stadtwaldbrücken verein. Treff für die längere, etwa zwölf Kilometer lange Tour ist 9.30 Uhr an der Kaimberger Kirche und wird von Matthias Röder und Roland Geipel als Wanderführer begleitet. Um zum Treffpunkt zu gelangen, stellt die Stadtkirchgemeinde einen Kleinbus zur Verfügung, der 9.10 Uhr an der Endhaltestelle der Straßenbahn in Zwötzen startet. Den Wandersegen gibt es 9.45 Uhr von Pfarrer i.R. Roland Geipel, bevor über den Roten Berg gewandert und dabei das seit diesem Jahr ausgewiesene Naturschutzgebiet Lasur in Augenschein genommen wird. Nach dem Gottesdienst  in der Zwötzener Kirche geht es 11 Uhr weiter, um gegen 12.45 Uhr das Reformationskreuz zu erreichen. Dort will die Otegau, die über die Grünwerkstatt zu den Veranstaltern gehört, Wildschweingulasch servieren und es gibt Kirchbauwein vom Verein. Die Einnahmen für die Speisen sollen den Bau der Marienbrücke im Stadtwald finanzieren helfen. Die zweite, maximal  vier Kilometer lange Tour, beginnt 11 Uhr in Ernsee. Dorthin fährt 10.45 Uhr ab Heinrichstraße ein Bus Linie 10.Thorsten Kunath vom Verschönerungsverein Ernsee führt die Teilnehmer auf einer vom Verein ausgeschilderten Strecke. Gegen 12.30 Uhr soll das hölzerne Kreuz erreicht werden. Die ökumenische Andacht gestalten laut Hischer die drei Kirchenvertreter  Stefan Taubmann, Gregor Hansel und Stefan Körner sowie der Posaunenchor unter der Leitung von Martin Hesse.

  • Blumen für ein Wir-Gefühl

    9. Auflage der Woche der Generationen im Geraer Stadtteil Bieblach

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 12.09.2021

    Blumen für ein Wir- Gefühl
9. Auflage der Woche der Generationen im Geraer Stadtteil Bieblach

Von Ilona Berger
Gera. Die bunten Luftballons wiegen sich im Wind. Musik und fröhliche Kinderstimmen sind weithin zu hören. Mädchen und Jungen halten kleine Schaufeln in ihren Händen. Neugierig schauen sie Steppkes zu den Rondellen. Dort befinden sich Tafel und Eimer mit Blumenzwiebeln. Mit „Bieblach blüht“ ist der Auftakt zur Woche der Generationen im Bürgerpark überschrieben. Das Stadtteilbüro, unter Trägerschaft der GWB Elstertal, lädt mit vielen Akteuren bis zum Donnerstag zu Veranstaltungen ein. Das Miteinander von Alt und Jung soll Gefördert werden.
1000 Zwiebeln werden in die Rondelle gesteckt
In 20 Blumeninseln stecken sie Knirpse aus zwei Kindergärten Zwiebeln, aus denen sich im Frühjahr unter anderem Schneeglöckchen, Narzissen und Tulpen zeigen sollen. Mit Feuereifer waren die Mädchen und Jungen aus der AWO- Kindertagesstätte „Bummi“ dabei. „Die schnelle Eingreifgruppe des grünen Bereichs von uns haben die Areale letzte Woche vorbereitet“, sagte Steffi Mähne von der Otegau. Zu der gehört Ihab Abou Foul. „Donnerstag und Freitag waren wir hier im Bürgerpark“, so der Syrier. Er ärgert sich darüber, dass die Leute jede Menge wegwerfen. „Das muss nicht sein.“ Mit fünf weiteren Leuten sorgt er für Ordnung und Sauberkeit in Bieblach. Unterstützung erhielten die kleinen Gärtner von Bewohnern des Psychosozialen Zentrums der AWO und von jungen Leuten der Staatlichen Berufsbildenden Schule Gesundheit, Soziales und Sozialpädagogik. Jene überreichten den Beteiligten sogar Blumenpräsente.  Osam: „Ich habe auch mitgemacht.“ Der 22- jährige Syrier will nach seinem Hauptschulabschluss Krankenpfleger werden. Die elf Kinder aus der AWO- Kita „Mosaik“ bemalten die grauen Pflanzkübel. Shahed nahm kräftiges Rot für ein Herz. „Ich liebe Herzen“ sagte die sechsjährige etwas schüchtern. Erschrocken blickte sie auf ihren Anorak, der ein bisschen Farbe abbekommen hatte. Seit 20017 besucht das Mädchen die Einrichtung. Elson aus Albanien zeigte auf einen Regenbogen, der nun den grauen Beton schmückt. Zwischendurch durften die jüngsten Naschereien holen und am Glücksrad drehen. Am Finger von Emely steckte der Gewinn: ein Ring. Stolz schaute sie auf ein Puzzle. „Das ging flott. Die Teile waren groß.“ Zu sehen war ein Motiv von Bieblach. Viel Vergnügen bereitete den Mädchen und Jungen das Maskottchen der „Elstertal“, eine lebensgroße Maus. Am heutigen Dienstag malen ab 9 Uhr Kinder der Grundschule Tabaluga gemeinsam mit Senioren der Malgruppe Bieblach auf Porzellan. Ein Stand der Verbrauchzentrale informiert über Verbraucherrecht. Er macht ab 13 Uhr in der Leuchtenburgstraße 10 Station. Sportlich wird es am Mittwoch auf der Freifläche am Mehrgenerationenhaus in der Fritz- Gießner- Straße 14. Zur Veranstaltung „Von Graffiti bis Vegan „lädt das Jugendhaus „Shalom“ in die Julius- Sturmstraße 3 ein (16 Uhr). Schüler der SBBS musizieren am Donnerstag mit Senioren in der Tagespflege, Grüner Weg 4. In der Schwarzburgstraße 4 wird ein Trödelmarkt „Krimskrams und kleine Raritäten organisiert. Mit der Woche der Generationen soll das Wir- Gefühl in Bieblach weiter gestärkt werden. „Während der Pandemie habe ich oft erfahren, wie sich die Hausbewohner gegenseitig unterstützen. So haben junge Leute den Älteren zum Beispiel den Einkauf nach Hause getragen, ungefragt“, so Ilona Arnold, Öffentlichkeitsarbeiter der GWB „Elstertal“. Um sich im Stadtteil wohlzufühlen, gehöre auch eine schöne Umgebung.

  • Andrang bei mobiler Impf- Aktion

    Möglichkeit für Corona- Schutzimpfung bei der Otegau in Lusan ohne Anmeldung

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 26.08.2021

    Von Christine Kneisel

Gera. Die Ersten versuchten es am Mittwoch bereits um 11 Uhr. Ab 13 Uhr standen dann etliche Impfwillige bei der Otegau in Lusan am Eingang. Paula Kurtz, Studentin an der Dualen Hochschule Gera Eisenach- deren Praxispartner die Otegau ist – hatte gut zu tun. Sie überreichte jedem Wartenden eine Zählmarke. 200 Dosen – ursprünglich waren 150 geplant- des Einmal-Impfstoffs Johnsen & Johnsen waren schließlich geordert worden, um bei der Aktion ohne Voranmeldung verimpft zu werden. Nach Angeboten in Bieblach- Ost und in Bieblach war es nun die dritte Vor-Ort-Impfaktion in Gera ohne Anmeldung. Ein mobiles Impfteam des ASB kam gemeinsam mit rund zehn Mitarbeitern der Otegau an diesem Mittwochnachmittag zum Einsatz. Selbst ein Dolmetscher war vor Ort, der bei der Aufklärung von Impfwilligen mit Migrationshintergrund half. „Bereits im Vorfeld hatten wir jede Menge Anrufe, so dass wir mit entsprechendem Andrang gerechnet und uns darauf eingerichtet haben, berichtete Sascha Neudert von der Otegau
„Wir haben und spontan für die Impfung entschieden. Denn wir wollen demnächst verreisen und fast überall wird die 3- G- Regel praktiziert. Ohne Impfung oder Test geht es kaum noch. Das Impfen war jetzt unkompliziert  und okay“, erklärte beispielsweise das Ehepaar Diana und Klaus Baumann.
Einen Tipp hatte Paula Kurtz für Impfwillige noch parat. Wer keinen Impfausweis besaß, musste sich deshalb nicht vom Impfen abhalten lassen. Jenen wurde eine entsprechende Bescheinigung ausgestellt.
160 Menschen haben letztlich das Impf- Angebot bei der Otegau angenommen. Meine Meinung

  • 30 Jahre OTEGAU

    30 Jahre OTEGAU


    Geraer OTEGAU feiert 30-jähriges Bestehen | MDR.DE Das Arbeitsförder- und Berufsbildungszentrum Ostthüringen in Gera hat in 30 Jahren rund 25.000 arbeitslose Menschen auf dem Weg in ein neues Berufsleben begleitet. Dafür gab es Glückwünsche vom Bundesarbeitsminister.



  • Neuer Hingucker in Humboldstraße

    Neuer Hingucker in Humboldstraße

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 25.06.2021

  • Lasur bekommt Wanderwegbeschilderung

    Lasur bekommt Wanderwegbeschilderung

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 23.06.2021

  • Himmelsteich bekommt Naturzaun

    Uferabbrüche verhindern

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 14.01.2021

  • Neue Ausgabe von „Neu in Gera“ digital

    4. Ausgabe des Geraer Zeitungsprojektes mit Geflüchteten und Migranten erschienen

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 22.12.2020

    zur Lesefassung des Artikels

  • Unsere Maske in der OTZ

    Positiv auf Corona: Was zu beachten ist

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 17.12.2020

    zur Lesefassung des Artikels

  • Schließung ThINKA-Beratungsstellen

    Schließung ThINKA-Beratungsstellen

    Artikel in Neues Gera vom 23.10.2020

    Gera. Aufgrund der Eindämmung von Coronafällen bleiben die Sozialberatungsstellen des Projektes ThINKA Gera in der Werner-Petzold-Straße 10 und in der Leuchtenburgstraße 10 bis voraussichtlich 30. Oktober geschlossen. Für Ratsuchende besteht die Möglichkeit der telefonischen Beratung unter 0163 7373080 oder 0163 7373084.
Aus gleichem Grund wird auch das nächste Café der Begegnung am 2. November in der Werner-Petzold-Straße abgesagt.
  • Wander-Schutzhütte Auf dem Zoitzberg wieder instand gesetzt

    Wander-Schutzhütte Auf dem Zoitzberg wieder instand gesetzt

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 19.10.2020

    Bild vom Zeitungsartikel der Ostthüringer Zeitung vom 19.10.2020
  • Integrationspreis für Zeitungsprojekt NIG

    Integrationspreis für Zeitungsprojekt NIG

    Artikel in “Neues Gera” vom 09.10.2020

    Integrationspreis für Zeitungsprojekt NIG
„Wir wollen zeigen, wer wir sind“
Von Lars Werner
Im Rahmen der interkulturellen Woche, nutze ein Teil der Redaktion von NIG die Möglichkeit, um das 2019 ins Leben gerufene Zeitungsprojekt „NIG – Neu in Gera“ im Bildungszentrum der Otegau vorzustellen. Drei Ausgaben hat man seitdem veröffentlicht und dabei großes Interesse geweckt, so dass die insgesamt bis zu 20 Personen umfassende und ehrenamtlich tätige Redaktion für den Integrationspreis vorgeschlagen wurde und diesen Anfang September auch gewann. „Während der Verleihung klopfte mein Herz wie verrückt, ich war aufgeregt und gleichzeitig sehr glücklich, dass wir unter den 15 eingereichten Projekten ausgewählt wurden. Das ist eine große Ehre für uns und eine Bestätigung unserer Arbeit in die wir alle viel Herzblut investieren“, erzählt Nour Al Zoubi, die Initiatorin der Zeitung.
Mit ihrer Familie kam Zoubi 2015 nach Deutschland und landete nach kurzem Stopp in Gera letztendlich in Bochum. Vor zwei Jahren kam sie zurück und hatte eine Zeitung mit dem Namen „NID – Neu in Deutschland“ im Gepäck. Seit 2016 wird diese in der Ruhrpott-Metropole von Geflüchteten veröffentlicht, in welcher diese über das Leben in ihrer Heimat, Flucht, Vertreibung, Träume, Liebe, Zukunft und weitere Themen schreiben. Auch Nour Al Zoubi war hier tätig und überzeugt vom Konzept, Menschen mit Hilfe ihrer Geschichten in Form einer Zeitung zusammenzubringen. Wieder in Gera, erzählte die junge Frau über das Projekt mit Suzanne Vöcking von der OTEGAU und stieß bei der Geschäftsführerin auf offene Ohren. „Deutschland wurde zur zweiten Heimat und wir sind dankbar, dass wir hier aufgenommen wurden und beim Neustart Unterstützung erhielten. Wir sind nicht hergekommen, um zu nehmen, sondern wir wollen uns einbringen und das Zusammenleben mitgestalten“, erklärt Zoubi.
Im Arbeitsförder- und Berufsbildungszentrum der OTEGAU arbeiten Migranten in verschiedenen Bereichen und so machte das neue Projekt schnell die Runde und fand weitere Redakteure und Mitarbeiter, um die erste Ausgabe zu veröffentlichen. „Die Zeitung bietet eine Möglichkeit um aufeinander zuzugehen. Wir wenden uns mit unseren Geschichten und Artikeln an Gera und wollen über Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, Ängste und Träume berichten, um zu zeigen wer wir sind, was uns hierher geführt hat und um miteinander ins Gespräch zu kommen“, berichtet Khitam Sharout, die über eine Freundin auf das Projekt aufmerksam wurde und seitdem mit Leidenschaft und Freude dabei ist. „Wir wollen uns integrieren, da Kontakte oft nicht gewollte sind. Mit NIG haben wir aber jetzt einen sehr guten Ansatzpunkt gefunden und das kommt gut an“, so Sharout weiter.
Auch Ahmad Mestow gehört zum Team und nutzt das Schreiben auch, um die Sprache zu lernen und zu verbessern. Vier Jahre arbeitete der Bauingenieur bereits in Deutschland, konnte nur wenig Deutsch und verständigte sich eher auf Englisch.
Die OTEGAU fungiert als Herausgeber im Hintergrund. Gemeinsam mit deutschen Ehrenamtlichen, wie Journalistin Elke Lier, lernen die jungen Redakteure das theoretische Handwerkszeug kennen. Mit zwei Ausgaben gerade Fahrt aufgenommen, wurde die Redaktion wie vielerorts durch die Corona Pandemie ausgebremst. Die Zeit nutzte man effizient und übersetzte die täglichen Videokonferenzen des OB in verschiedene Sprachen und veröffentlichte diese auf den Seiten von NIG, so dass jeder Anwohner der Stadt die Bestimmungen kannte und somit auch einhalten konnte. Die Redaktionsarbeit konnte jetzt wieder aufgenommen werden und neben Studium und Beruf arbeitet man jetzt an Layout und Beiträgen für die kommende Ausgabe, welche im Dezember 2020 erscheinen wird.
Die vom Land Thüringen geförderte Zeitung ist dann in der Bibliothek, im Metropol Kino, bei der Otegau, in der Bücherei Schmidt auf Veranstaltungen in Papierform und im Netz unter www.nig-otegau.de als PDF-Download erhältlich.

    Link zur neusten Ausgabe von NIG (PDF)

  • Miteinander statt nebeneinander-Integrationspreis für „Neu in Gera“ (OTZ)

    Miteinander statt nebeneinander

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 09.09.2020

    Miteinander statt nebeneinander
Drei Integrationspreise vergeben. Stadt ehrt mit Sonderpreisen anhaltendes Engagement
Marcel Hilbert

Gera Die bewusst doppeldeutig als „Fremden-Führungen“ bezeichneten Stadtrundgänge, die Zeitschrift „nig – neu in Gera“ von Geflüchteten und Zuwanderern und der Kindergarten „Schatzkiste“ haben die mit jeweils 800 Euro dotierten Integrationspreise der Stadt Gera erhalten. Unter dem Motto „Bleibt dran! Zusammenwachsen in Gera“ wurden die Preise am Dienstag im Rathaussaal zum zweiten Mal nach 2017 von Geras Sozialdezernentin Sandra Wanzar (parteilos) und der Thüringer Integrationsbeauftragten Mirjam Kruppa verliehen.

Aus 15 eingereichten Projekten entschied sich die Jury für drei Sieger sowie drei Sonderpreisträger, die gemäß dem Motto seit Jahren mit ihrer Integrationsarbeit für ein Zusammenwachsen in der Stadt drangeblieben sind und dafür mit je 400 Euro gewürdigt werden. Für jedes weitere eingereichte Projekt habe es laut Stadt 150 Euro Preisgeld gegeben. Der Integrationspreis wird vom Land gefördert.

Die „Fremden-Führungen“ wurden 2017 von Jana Huster initiiert. Sie werden über die Ökumenische Akademie Altenburg/Gera angeboten. Jana Huster erarbeitete die Konzepte. Mit ihrer unkonventionellen Art führte sie Menschen zur Moschee, in Läden und zu Friseuren und schaffte reale Kontakte und Erlebnisse. Die Reihe ziele auch auf kritische Bürger, die einen Schritt des Kennenlernens gehen wollen.

„Neu in Gera“ ist eine Zeitschrift, die 2019 erstmals veröffentlicht wurde. Geflüchtete Frauen und Männer schreiben Texte in deutscher Sprache über Flucht, Träume und das Leben. Ziel ist es, gegenseitiges Interesse und Verständnis zu wecken und Vorurteile abzubauen. Initiiert von Geflüchteten, wird das Projekt vom Arbeitsförder- und Berufsbildungszentrum Otegau unterstützt. Die Zeitschriften werden kostenlos verteilt.

Die Kita „Schatzkiste“ im offenen Haus der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde G26 versteht sich als Ort kultureller Vielfalt, an dem Akzeptanz, Toleranz und Nächstenliebe vorherrschen. Integration sei hier ein selbstverständlicher Bestandteil der Arbeit, heißt es. Die Kita versuche, auf jeden Bedarf einzugehen: es gibt einen Essensanbieter ohne Schweinefleisch, mehrsprachige Aushänge, Piktogramme, sowie einen syrischen Pädagogen.
  • Sucht im Alltag ist am Montag Thema in Lusan (OTZ)

    Sucht im Alltag ist am Montag Thema in Lusan

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 04.09.2020

    Café der Begegnung in der Petzold-Straße
Das nächste Café der Begegnung des Projekts ThINKA Gera findet am Montag 07. September 2020 von bis 11:30 Uhr in der Werner-Petzold-Str. 10 in Gera-Lusan zum Thema „Sucht im Alltag“ statt. 
Mit dem Thema „Sucht im Alltag“ sei fast jeder schon einmal in Berührung gekommen, heißt es. 
Alkohol-, Tabletten-, aber auch Handy-, Putz- oder Kaufsucht sind Begriffe, die viele schon gehört haben und sich etwas dabei vorstellen können. Aber was kann man dagegen tun, wie einen möglicherweise süchtigen Partner oder Partnerin helfen und unterstützen? Welche Probleme hinsichtlich Drogenkonsum oder Drogenmissbrauch bestehen derzeit in unserer Stadt, und wie hoch ist das Gefahrenpotential von Substanzen wie Crystal Meth?
Ein erfahrener Suchtberater, werde nach einem Vortrag und ganz allgemeinen Informationen mit Teilnehmern ins Gespräch kommen und Fragen beantworten. 

Interessierte BürgerInnen werden aufgrund der begrenzten Plätze um telefonische Anmeldung für die genannte Veranstaltung gebeten, unter den Telefonnummern 
0365 – 737 40 26 oder 0163- 737 40 24.
  • Ferien im Schullandheim (Neues Gera)

    Ferien im Schullandheim

    Artikel in “Neues Gera” vom 17.07.2020

  • Infotafel an der Lutherlinde wieder aufgestellt (TLZ)

    Infotafel an der Lutherlinde wieder aufgestellt (TLZ-online)

    Artikel der Thüringer Landeszeitung vom 15.07.2020

    Foto der Infotafel Tafel mit Hussain-Ali Habibzadeh (links) und Ali Mohammad gemeinsam mit Otegau-Anleiter Jens Steinhäußer (rechts).
    Im Rahmen einer Integrationsmaßnahme wurde die Tafel von Hussain-Ali Habibzadeh (links) und Ali Mohammad gemeinsam mit Otegau-Anleiter Jens Steinhäußer (rechts), instand gesetzt und aufgebaut. 
    Foto: Christiane Kneisel

    Nach Vandalismus setzte die Otegau GmbH das Schild instand

    Christiane Kneisel

    „Es ist einfach nicht nachvollziehbar“, Sascha Neudert, Bereichsleiter für Stadt und Umwelt der Otegau GmbH, ärgert sich immer wieder über Vandalismus. So geschehen an der Lutherlinde nahe des Ferberturms im Februar. „Der Rahmen war umgetreten und das Schild herausgefallen“, beschrieb es Dirk Lehmann, der in der Nähe einen Garten besitzt. Der komplette Objektträger sei so beschädigt worden, dass man von den Originalteilen wirklich nichts mehr verwenden konnte. „Es macht große Mühe, so etwas aufzubauen, zudem fließen dafür oft Fördermittel“, betonte Neudert.

  • Infotafel an der Lutherlinde wieder aufgestellt (OTZ)

    Infotafel an der Lutherlinde wieder aufgestellt (OTZ)

    Nach Vandalismus setzt die Otegau GmbH das Schild instand

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 15.07.2020

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 15.07.2020
Infotafel an der Lutherlinde wieder aufgestellt

Nach Vandalismus setzte die Otegau GmbH das Schild instand

Von Christiane Kneisel

Gera. „Es ist einfach nicht nachvollziehbar“, Sascha Neudert, Bereichsleiter für Stadt und Umwelt der Otegau GmbH, ärgert sich immer wieder über Vandalismus. So geschehen an der Lutherlinde nahe des Ferberturms im Februar. „Der Rahmen war umgetreten und das Schild herausgefallen“, beschrieb es Dirk Lehmann, der in der Nähe einen Garten besitzt. Der komplette Objektträger sei so beschädigt worden, dass man von den Originalteilen wirklich nichts mehr verwenden konnte. „Es macht große Mühe, so etwas aufzubauen, zudem fließen dafür oft Fördermittel“, betonte Neudert.

Mit Hilfe der Otegau konnte die Tafel wieder instand gesetzt und aufgestellt werden. Am Dienstag wurde sie von Konrad Nickschick, Leiter des städtischen Umweltamtes gemeinsam mit Sascha Neudert und Heinrich-Dieter Hischer, Vorsitzender des Vereins Stadtwaldbrücken, eingeweiht. Sie informiert Wanderer und Spaziergänger über die Geschichte des Baumes, der anlässlich des 300. Reformationsjubiläums am 31. Oktober 1817 von dem Regierungssekretär Dinger gepflanzt worden war. 

2017 hatte das Grünamt die gesamte Fläche um die Linde neu gestaltet. Der Baum wurde zurückgeschnitten. Es gab für ihn ein neues Gutachten. Heinrich-Dieter Hischer nahm die jetzt instand gesetzte Tafel zum Anlass, um den Lutherweg mit dem rund 16-Kilometer-Abschnitt in Gera wieder ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. „Es ist ein Schatz vor der eigenen Haustür“, betonte der Vereinsvorsitzende. Für Freitag, den 21. August, lädt der Verein Stadtwaldbrücken übrigens um 16 Uhr zu einer Veranstaltung in den Klimapavillon ein. Diskutiert wird zum Thema: Was leistet der Stadtwald für das Geraer Klima, wobei Klima durchaus im doppelten Wortsinn zu verstehen ist. 

Vandalismus wie an der Lutherlinde ist kein Einzelfall. Von den 12 Tafeln am Lutherweg ist es die dritte, die beschädigt worden war, berichtete Konrad Nickschick. „Die Beschädigungen ziehen sich durch die gesamte Stadt. Insbesondere große, farbige Schilder laden wohl dazu ein, sie ein weiteres Mal zu gestalten, besser zu verunstalten. Sie werden beschmiert, angebrannt oder aus dem Rahmen herausgetreten“, kritisierte Sascha Neudert.
  • Anlaufstelle für Migranten in Bieblach mit einem deutsch-syrischen Team eröffnet (OTZ)

    Ansprechpartner für Zugezogene

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 09.07.2020

    Artikel in der Ostthüringer Zeitung vom 09.07.2020
Neuer Info-Point in Bieblach-Ost

Gera. Bieblach ist ein Schmelztiegel der Kulturen. Aufklärungsarbeit will der Info-Point in der Leuchtenburgstraße leisten. Das Pilotprojekt der Otegau wird drei Jahre lang vom Land gefördert. Am Mittwoch war die offizielle Eröffnung. Dirk Rosin, Awatef Alrshed und Wael Bashawat, die beiden Letzteren aus Syrien, sind die Ansprechpartner für Neuzugezogene. Die Drei wollen Migranten vermitteln, worauf in Deutschland geachtet werden muss. 


Ansprechpartner für Zugezogene

Anlaufstelle für Migranten in Bieblach mit einem deutsch-syrischen Team eröffnet

Von Ilona Berger

Gera. Ein Schmelztiegel der Kulturen ist Bieblach. In dem 11.600 Einwohner zählenden Stadtteil leben Deutsche gemeinsam mit Syrern, Afghanen, Marokkanern, Iranern, Irakern, Eritreern und Somaliern unter anderem. Das bringt auch Probleme mit sich. „Diese Menschen haben eine andere Kultur. Viel spielt sich beispielsweise im Grünen ab. Kinder toben bis in die späten Abendstunden. Wer früh aufstehen muss, kann nicht schlafen. Unmut macht sich breit“, sagt Hella Vieweg, Koordinatorin des Projektes Thinka. „Deutsche haben andere Strukturen. Um das Zusammenleben zu erleichtern und Integration zu ermöglichen, bedarf es Verständnis auf beiden Seiten.“
Aufklärungsarbeit will deshalb der Info-Point in der Leuchtenburgstraße leisten. Das Pilotprojekt der Otegau wird drei Jahre lang vom Land gefördert. Am Mittwoch war die offizielle Eröffnung. Dirk Rosin, Awatef Alrshed und Wael Bashawat, beide aus Syrien, sind die Ansprechpartner für Neuzugezogene, wenn es um Behördenbriefe geht oder um einen Umzug. Die Drei wollen Migranten vermitteln, worauf in Deutschland geachtet werden muss. Auch bei Gängen durch den Stadtteil macht das Team auf Unzulänglichkeiten aufmerksam wie vollgestellte Treppenaufgänge oder hängende Wäsche über der Balkonbrüstung. 
Schon während des Herrichtens der Räume, deren Vermieter die GWB Elstertal ist, halfen Landsleute mit. Neugierige kamen und wollten wissen, was hier entsteht. Bereits 24 Ratsuchende zählte der Info-Point bis zum Dienstag. Wael Bashawat appelliert immer wieder an die Besucher: „Wer nicht Deutsch lernt, kann hier nicht leben. Die Sprache ist das Wichtigste, um zu verstehen.“ Freund Osama Abo Shahen, der an diesem Tag vorbeischaute, bestätigt die Aussage des 34-Jährigen, der in Dari studiert hat. Awatef Alrshed lobt die Sicherheit und das Bildungswesen in Deutschland. Sie alle wollen dem Land, das sie aufgenommen hat, etwas zurückgeben. Darin begründet sich ihr Wille, beim Abbau von Vorurteilen und Missverständnissen zwischen Bürgern unterschiedlicher Kulturkreise durch Gespräche in Bieblach zu helfen. 

Info-Point, Leuchtenburgstraße 10, Sprechzeiten Montag bis Mittwoch, 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16.30 Uhr sowie Freitag 9 bis 12 Uhr, Telefon 0163 / 737 30 85
  • Erdbeerpflanzen in Geras neuer Mitte gepflanzt (OTZ)

    Erdbeerpflanzen in Geras neuer Mitte gepflanzt

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 08.07.2020

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 08.07.2020
Erdbeerpflanzen in Geras neuer Mitte gepflanzt

Gera. Integrationsbegleiterin Melanie Patzelt (links) vom regionalen Integrationsprojekt bei der Otegau und Teilnehmerin Heike Böttcher pflanzten gestern am Klima-Pavillon Erdbeeren. Der Umweltverein Grünes Haus lädt interessierte Bürger bis September immer dienstags zwischen 14 und 17 Uhr zum Mitmachen beim Urban Gardening ein.
Heute lädt der Verein ab 19 Uhr Interessierte zu einer Diskussionsrunde zum Thema Stadtentwicklung und Klimawandel in den Pavillon am Kuk ein.
  • Geras Brücken Blühen wieder (OTZ)

    Geras Brücken Blühen wieder

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 20.06.2020

    Zeitungsartikel der Ostthüringer Zeitung vom 20.06.2020
 
Auch drei Brücken blühen wieder

Buga-Förderverein, Gärtnereien, Otegau und das Amt für Stadtgrün mit Gemeinschaftswerk

Von Sylvia Eigenrauch

Gera. Nur 14 Tage später als in vorangegangenen Jahren ist das Gemeinschaftswerk Stadtbegrünung in Gera beendet. Der Buga-Förderverein hat es mit zwei Gärtnereien, der OTEGAU und dem Amt für Stadtgrün gestemmt. 
Die bunten Blumengrüße sind dem einen oder anderen sicher schon aufgefallen. Die Blumen für alle Brücken stiftete die Gärtnerei Heyer aus Windischenbernsdorf.
In diesem Jahr grüßen Pelargonien und Petunien und als roter Blattschmuck eingesetzte Zierkartoffeln auch von der Heinrichsbrücke. Dort stehen erstmals wieder vier Holzkübel. Weiter vier zieren die Untermhäuser Brücke mit dem Brückenrestaurant und sechs stehen auf der Cubabrücke.
Letztere wurde diesmal ausnahmsweise nicht von Schülern der Dix-Grundschule bepflanzt, vielmehr übernahmen OTEGAU-Mitarbeiter das Pflanzen.
Zuvor hatten sie die 14 Holzkübel neu gestrichen und damit nicht nur schmuck, sondern für weitere Jahre haltbar gemacht. Dafür, dass in die Gefäße Pflanzen Einzug halten konnten, sorgte auch die Gärtnerei Jahn aus Vollmershain, die beispielsweise die 40 Halbschalen für die Straßenlampen auf der Sorge mit Hängepelargonien bepflanzte. Zum Schluss reichten die vom Buga-Förderverein noch nachgekauften Pflanzen, um Schalen auf dem Zschochernplatz zu füllen.
„Es lief wieder wie ein Uhrwerk“, sagte Tobias Friedrich, 1. Vorsitzender des Buga-Fördervereins, diese Woche beim Treffen mit Beteiligten. „Mein großer Dank geht an alle Unterstützer“. Dabei hatte er schon Sorge, dass ein Rädchen diesmal fehlen würde.
Weil das Amt für Stadtgrün viele Transporte für den Krisenstab übernehmen musste, konnten Mitarbeiter wie Doreen Hamidouche diesmal nur helfen, indem sie Pflanzgefäße transportierten und Pflanzanleitung gaben.
„Ich lebe gern in Gera und freue mich, wenn wir mithelfen können, die Stadt schöner zu machen“, sagte Julia Heyer. Die 26-jährige Floristin plant, den Familienbetrieb einmal zu übernehmen. Das Wässern und Jäten übernehmen nun fünf OTEGAU-Mitarbeiter an vier Tagen in der Woche. Neben den Blumenkübeln befinden sich auch die Schalen in der Bielitzstraße, die großen Töpfe am Puschkinplatz und der Schlossgarten in ihrer Pflege.

    Fotos: OTEGAU-Archiv

  • Nachtschicht für die Übersetzer (OTZ)

    Nachtschicht für die Übersetzer

    Artikel in der Ostthüringer Zeitung vom 29.05.2020

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 29.05.2020. 

Nachtschicht für die Übersetzer

Sayed und Ihab übersetzen die täglichen Corona-Infos ins Arabische und Persische

Von Elke Lier

Gera. Seit dem 14. März hat sich Geras Oberbürgermeister Julian Vonarb (parteilos) mit täglichen Video-Botschaften, zuletzt mit Text-Informationen und Infografiken, zur aktuellen Corona-Situation in der Stadt über seine Facebook-Seite und auf der Geraer Corona-Homepage im Internet an die Geraer gewandt. Wann und wo Masken zu tragen sind, welche Abstände es einzuhalten gilt, wie viele Infektionen, Erkrankungen und Todesfälle das Coronavirus schon forderte, welche Geschäfte geöffnet sind, warum Schulen und Kitas so lange geschlossen blieben – Diese wichtigen Infos haben Rahaf Alsaatri, vor allem aber der Syrer Ihab Aboufoul ins Arabische und der Afghane Sayed Murtaza Hussaini ins Persische übersetzt. 
So konnten auf der Facebook-Seite der Zeitung „nig – Neu in Gera“ auch Migranten aus Syrien, Irak, Libanon, Tunesien, Libyen, Ägypten, Somalia, Eritrea und dem Sudan die Neuigkeiten aus dem Rathaus auf Arabisch und Migranten aus Afghanistan, Iran und Tadschikistan auf Persisch lesen. Nicole Landmann, Migrations- und Integrationsbeauftragte der Stadt Gera, würdigte diese Arbeit ausdrücklich: „Diese Informationen sind bei den ausländischen Mitbürgern sehr gut angekommen und waren hilfreich bei der Durchsetzung der Maßnahmen.“ Auch Oberbürgermeister Vonarb bedankte sich bei den ehrenamtlichen Dolmetschern mehrfach für deren Arbeit.
Bis zu vier Stunden täglich und manchmal auch in Nachtschichten haben Ihab, 44 Jahre und Sayed, 29 Jahre, beide Integrationsbegleiter bei der Otegau, an der Übersetzung der OB-Botschaften gearbeitet. „Wir schauten uns immer ein Stück an, übersetzten dann die Texte in unserer Muttersprache und schrieben sie unter das Video. Manchmal mussten wir es mehrfach ablaufen lassen, um zu verstehen, was gemeint war, denn es sind ja auch viele Fachbegriffe dabei gewesen.“
Sayed habe in Afghanistan ein Germanistikstudium abgeschlossen und in Jena ein Weiterbildungsstudium Deutsch als Fremdsprache aufgenommen. Während der Corona-Zeit unterrichtete er die Sprachkursteilnehmer über die digitalen Medien. „Für mich war und ist das eine sehr positive Aufgabe, Landsleuten die Angst zunehmen. Sie haben sich dadurch sicherer gefühlt. Oft viel mehr als Verwandte in Afghanistan.“ Für die jüngsten übersetzte er eine Corona-Hasengeschichte für Kindergartenkinder von Ursula Leitl.
Ihab Aboufoul, Psychologe und Integrationsbegleiter, saß selbst unter den Belastungen des Ramadan vor den Videos und lieferte sie pünktlich Tag für Tag ab. „Ich sehe das als meine Pflicht, um uns alle zu schützen. Außerdem habe ich dabei viele neue deutsche Wörter gelernt. Wir alle hoffen, dass sehr bald weltweit keine Menschen mehr an dieser Krankheit sterben oder erkranken. Da muss man ganz einfach Solidarität üben und Mitmenschlichkeit zeigen.“
  • In Lusan wieder Sozialberatung (OTZ)

    In Lusan wieder Sozialberatung

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 06.05.2020

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 06.05.2020
In Lusan wieder Sozialberatung
Gera. Die Kontaktstelle für Sozialberatung des Projekts Thinka-Gera in der Werner-Petzold-Straße 10 in Lusan ist seit Dienstag wieder eingeschränkt geöffnet. Zuletzt wurde am Telefon beraten. Neu ist, dass die persönliche Beratung nur nach Terminvergabe und mit Mund-Nasen-Schutz und zwei Meter Abstand möglich ist, heißt es. 
Da im Moment nur diese Beratungsstelle geöffnet sei, werden die Öffnungszeiten auf Montag bis Donnerstag von 9.30 bis 16 Uhr erweitert. Daneben sind die Beraterinnen telefonisch unter 0163 / 7 37 30 80 oder per E-Mail jung@otegau.de erreichbar. red
  • Oberbürgermeister-Videos arabisch untertitelt (OTZ)

    Oberbürgermeister-Videos arabisch untertitelt

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 24.03.2020

    Wir freuen uns, dass die OTZ in der heutigen Ausgabe auf unsere Übersetzungsleistungen aufmerksam macht! So können immer mehr Menschen davon profitieren.

    Artikel in der Ostthüringer Zeitung vom 24.03.2020

Oberbürgermeister -Videos arabisch untertitelt
Gera. Autoren der Zeitung „nig-neu in Gera“ mit der Otegau als Herausgeber haben seit dem Wochenende begonnen, die Video-Botschaften des Geraer Oberbürgermeisters Julian Vonarb (parteilos) zur aktuellen Corona-Krisensituation mit arabischen Untertiteln zu versehen und zu versenden.
„So wollen wir unseren Landsleuten und arabisch sprechenden Migranten helfen, die aktuellen Geschehnisse in der Stadt besser zu verfolgen und neue Entwicklungen und Anordnungen zu verstehen“, sagen Nour Al Zoubi, Ahmad Abofoul und Nabil El Arif.
Die ehrenamtlichen Dolmetscher zeigen sich so solidarisch mit der Geraer Bevölkerung und nennen ihr Tätigkeit „unseren Homeoffice“. E.L.
  • Märchenmotive bald wieder im Märchenwald Wünschendorf (OTZ)

    Märchenmotive bald wieder im Märchenwald Wünschendorf

    Artikel in der Ostthüringer Zeitung vom 11.03.2020

    Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 11. März 2020

Märchenmotive bald wieder im Märchenwald Wünschendorf

Wünschendorf. Der Märchenwald Wünschendorf wurde bei einem Starkregen am 12. Juni 2019 schwer in Mitleidenschaft gezogen. Wege und Bachlauf wurden ausgespült und die 19 Märchenszenen stark beschädigt oder zerstört. Bernd Rüdiger (li.) und Andreas Czichy haben gemeinsam mit ihren Kollegen in hunderten Stunden und liebevoller Kleinarbeit in den Werkstätten der Otegau in Gera-Lusan zwei der Motive wiederhergestellt oder neu gebaut. Rotkäppchen mit Märchenhaus (Foto) und das Zwergenbergwerk können nun bald wieder an ihrem Standort im Märchenwald aufgebaut werden. Am Ostersonnabend soll der Märchenwald wiedereröffnet werden.