
SeniorenCafé in Lusan am 05.06.2024
„Umgang mit der Hitze“
Gesprächsrunde mit Mitarbeitern des Amtes für Gesundheit und Versorgung der Stadt Gera
Austausch mit den AGATHE-Fachkräften
bei Kaffee und Kuchen*
Mittwoch, 05.06.2024
14.00 Uhr – 15.30 Uhr



„Umgang mit der Hitze“
Gesprächsrunde mit Mitarbeitern des Amtes für Gesundheit und Versorgung der Stadt Gera
Austausch mit den AGATHE-Fachkräften
bei Kaffee und Kuchen*
Mittwoch, 05.06.2024
14.00 Uhr – 15.30 Uhr



„Umgang mit der Hitze“
Gesprächsrunde mit Mitarbeitern des Amtes für Gesundheit und Versorgung der Stadt Gera
Austausch mit den AGATHE-Fachkräften
bei Kaffee und Kuchen*
Mittwoch, 29.05.2024
14.00 Uhr – 15.30 Uhr
in der Begegnungsstätte
Bieblacher Eltern Kind Zentrum Krümel
Steigerweg 6, 07546 Gera
*gegen einen kleinen Unkostenbeitrag
Sie übersetzen nicht nur Vokabeln, sondern auch Gesellschaftssysteme – Stadtteilmütter, OTEGAU und ThINKA trafen sich zu ihrer Arbeit mit Geras Gleichstellungsbeauftragter
Das 4-jährige Mädchen war noch nie im Kindergarten. Es wuchs im Krieg auf. Jetzt öffnet sich die Tür zur Kita. Es werden Dinge benötigt wie Schlafsachen, ein Lieblingsplüschi und: eine Matschhose. Für die auch Kita-Neulings-Eltern stellt sich die Frage: Was ist eine „Matschhose“ … wer kann das übersetzen auf Arabisch …. oder Persisch … oder Ukrainisch ….? Die Antwort darauf heißt: Stadtteilmütter. Als Team des OTEGAU-Stadtteilbüros in Bieblach und in Kooperation mit dem ThINKA-Team übersetzen die Stadtteilmütter nicht nur diese besondere „Hosenform“ sondern auch das Gesellschaftssystem. Die Mütter haben ein paar Jahre Vorsprung mit dem Leben in Deutschland. Mit ihrem Wissen und ihrem sehr guten Deutsch helfen sie Kindern bei den Hausaufgaben und Eltern bei Behördensachen, sie erklären, übersetzen, vermitteln, sie sind Ansprechteam für Migrantinnen und Migranten als Einzelpersonen, als unbegleitete Minderjährige und für ganze Familien. Die Stadtteilmütter Nuria Salimy, Nahed Kanaan, Dalal Otabashi, Samar Bitar arbeiten gern in ihrer besonderen Brückenfunktion und als Helfende, wo Hilfe gebraucht wird.
Dies schätzt sehr Janet Klinger als Stadtteilmanagerin und Leiterin des Stadtteilbüros, an das die Stadtteilmütter angedockt sind. Zu einem Treffen im Stadtteilbüro mit den Stadtteilmüttern, vermittelt von Kristin Badura als Leiterin des ThINKA-Projektes in Gera und mit Geras Gleichstellungsbeauftragter Catrin Heinrich, sagt Janet Klinger: „Die Stadtteilmütter helfen bei konkreten und oft auch kniffligen Dingen und können Menschen auch verbinden. Ich denke da immer ans Hofwiesenparkfest: Dieses Jahr werden Nuria und Samar das Kinderschminken zum Europafest anbieten. Meist kreiseln die Familien um den Stand herum, beäugen alles skeptisch und dann nehmen sie die Einladung an und es kommen Menschen zueinander“, so die Stadtteilmanagerin.
Im weiteren Gespräch mit der Gleichstellungsbeauftragten schildert auch Kristin Badura die gute Zusammenarbeit mit dem Stadtteilbüro, den Stadtteilmüttern und verweist auf eine weitere Ansprechstelle für Migrantinnen und Migranten. ThINKA bietet täglich in den Büros in Lusan und Bieblach-Ost Beratung und Unterstützung zu verschiedensten Themen an. Vor allem die Hilfe im Zusammenhang mit bürokratischen Hürden (z.B. Hilfe bei Anträgen, Übersetzung von Behördenpost) werde seitens der Ratsuchenden sehr geschätzt, so Badura. Zusätzlich zu den täglichen Sprechzeiten ist das ThINKA-Team jeden Dienstag von 14 Uhr bis 16 Uhr mit einem mobilen Büro im 1. OG der Gera Arcaden anzutreffen. Auch hier stehen Fachleute für Fragen und Anliegen der Familien, Jung, Alt, Einzelpersonen zur Verfügung, die bei Bedarf auch an Dritte vermitteln, die zu spezifischen Themen gebraucht werden.
Geras Gleichstellungsbeauftragte Catrin Heinrich dankte für den Austausch und informierte zu aktuellen Gleichstellungsthemen für mehr Chancengleichheit von Frau und Mann. Auch sie seht für Fragen und Anliegen zur Verfügung – auch in Kooperation mit Geras Migrationsbeauftragter Nicole Landmann.
Kontakte
Stadtteilbüro Bieblach & Stadtteilmütter
Leuchtenburgstraße 10, 07552 Gera
Bürozeiten Mo – Do 08:00 -15:00 Uhr, Fr: 8:00 – 14:00 Uhr
Tel . Arabisch: 01575 28437 61
Tel. Persisch: 01575 28437 58
E-Mail : Stadtteilbuero.bieblach@otegau.de
Beratungsstelle ThINKA Gera
Stadtteilbüro Bieblach-Ost, Leuchtenburgstraße 10, 07552 Gera
Sprechzeiten:
Mo – Do 8:00 – 12:00 Uhr
Mo, Mi, Do 13:00 – 15:45 Uhr
Fr 8:00 – 13:45 Uhr
Lusan, Lusaner Straße 7, 07549 Gera
Sprechzeiten: nach telefonischer Vereinbarung
Stadtzentrum, Gera Arcaden, 1. Obergeschoss
Sprechzeiten: Dienstag 14:00 – 16:00 Uhr & Termine außerhalb dieser Zeiten vereinbaren:
Kristin Badura: 0365 7374024 / badura@otegau.de
Stanislav Rubaninsky: 0163 7373080 / rubaninsky@otegau.de
Sayed Hussaini: 0163 7373081 / hussaini@otegau.de
Marion Nestler: 0365 7374046 / nestler@otegau.de
Gleichstellungsbeauftragte:
Kornmarkt 12, 07545 Gera
Termine individuell nach Vereinbarung
Tel. 0365 838-1050
E-Mail: gleichstellungsbeauftragte@gera.de

Quelle: Was heißt Matschhose auf Arabisch? – Stadt Gera
Auf der Geraer Sorge wird es schon bald einen neuen Hingucker geben, denn die städtische Einkaufsstraße wird in den kommenden Tagen mit etwa 125 bunten Regenschirmen überspannt. Genutzt werden dafür die Seile, an denen in der Adventszeit auch die Weihnachtsbeleuchtung befestigt wird. Zudem werden weitere sechs Seile gespannt, um die Fläche zu verdichten. Ziel, der zunächst als Pilotprojekt über den Sommer angelegten Aktion, ist es dabei, die Sorge als städtischen Raum für Bürgerinnen und Bürger aber auch Gäste der Stadt aufzuwerten und einen Impuls für eine positivere Wahrnehmung zu setzen. „Wenn wir darüber reden, die Innenstadt zu beleben, erwarten viele Menschen immer ein großes Projekt, was alles verändern wird. Es gehören aber auch so viele kleine Dinge dazu, die die Innenstadt zu einem liebeswerten und attraktiven Ort machen. Die Schirme sind hier ein Puzzlestück im großen Ganzen, um ein positives Zeichen für unser Zentrum und speziell die Sorge als eine der Hauptachsen in diesem Bereich zu setzen“, so Geras Citymanagerin Amelie Becker, die die Aktion im Rahmen des Förderprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ gemeinsam mit Oberbürgermeister Julian Vonarb initiiert hat und nun auch auf eine gewisse Sogwirkung hofft: „Das Aufhängen bunter Regenschirme wird die Sorge nicht von heute auf Morgen vollkommen verändern, doch die Aktion wird hoffentlich viele Neugierige in die Straße locken – und davon werden auch die Sorge und ihre Akteure profitieren.“
Die offizielle Einweihung findet am 3. Mai 2024 um 13 Uhr im oberen Teil der Sorge statt und wird von verschiedenen Informations- und Kinderangeboten begleitet. Dazu gehört unter anderem ein buntes Rahmenprogramm der Volkssolidarität mit Tanzeinlagen und musikalischen Darbietungen. Zudem ist der Tierpark Gera mit einem kleinen Streichelgehege vor Ort. Auch die Frage, wie die Zukunft der Sorge und auch der gesamten Innenstadt einmal aussehen kann, wird kreativ im Rahmen von Schaufenstergestaltungen nachgegangen: In einigen leeren Ladenlokalen werden in Zusammenarbeit mit der Volkssolidarität Aufsteller platziert, die mit verschiedenen Wünschen der Bürgerinnen und Bürger an die Stadt versehen werden.
Zudem wird es in Kooperation mit „Schönes Gera“ einen Fotowettbewerb geben, bei dem das schönste Bild in Verbindung mit der Schirmaktion gesucht wird. Alle Interessierten haben dann bis zum 31. Mai 2024 die Möglichkeit, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Auf die Gewinner warten attraktive Preise. Für all jene, die die Stadt fotografisch entdecken wollen, wird zudem mit Unterstützung der Energieversorgung Gera eine Selfie Point Innenstadttour erstellt. Zudem wird auch der bereits aus dem Küchengarten bekannte Holz-Bilderrahmen von „Schönes Gera“ im Rahmen der Aktion in die Innenstadt auf den Zschochernplatz verlegt, um auch hier Inspiration für neue Motive zu bieten.
„Die bunten Schirme mögen die Probleme, vor denen die Innenstadt steht, nicht lösen können, sie sind jedoch ein wunderbares Beispiel dafür, was in Gera alles möglich ist, wenn man sich engagiert und Hand in Hand arbeitet. Denn ohne die Unterstützung all unserer Partner wäre es nicht möglich gewesen, dieses Projekt zu realisieren“, so die Citymanagerin weiter. Zu diesen gehören neben der TAG Wohnen und der Energieversorgung Gera als Sponsoren auch die OTEGAU, der Zweckverband Wasser/Abwasser mittleres Elstertal, Schönes Gera, die Volkssolidarität, die Feuerwehr Gera, die Gera Arcaden, der Geraer Tierpark und die Hauseigentümer, die ihr Einverständnis für das Projekt gegeben haben. „Das Projekt hat gezeigt, dass es in Gera viele Menschen gibt, die gern mit anpacken, wenn es darum geht, etwas Gutes für die Stadt zu tun. Wenn wir diese Energie bündeln und gemeinsam nutzen, können wir auch in Zukunft noch einiges für Gera erreichen“, erklärt Becker.
Foto: Frances Schlesier, Stadtverwaltung Gera

Programm
Puppentheater
10:00 – 12:00 Uhr
Eröffnung mit Puppenspiel und Vorstellung
der Projekte durch die Stadtverwaltung:
– Sanierung Puppentheater
– Vorentwurfsplanung zum Gustav-Hennig-Platz
– Sanierung Clara-Zetkin-Straße
– Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren
Regelschule 4 Stadtteil Lusan
10:00 – 12:00 Uhr
Präsentation Planungsstand Bildungscampus Lusan
ab 11:00 Uhr Treffpunkt Plzen Center
geführter Stadtteilspaziergang mit Stadtteilbüro und
Christoph Liepach zur Entwicklung Lusans
Schloss Osterstein
13:00 – 15:00 Uhr
Vision Osterstein
Ausblick und Umsetzung mit Baustellenbesichtigung im unteren Schlosshof
Stadtteil Bieblach
14:00 – 15:30 Uhr
Treffpunkt Gagarinstraße 107/ Ecke Trebnitzer Straße
Auftakt der Veranstaltungsreihe
„Was von der Wismut bleibt“:
geführter Stadtteilspaziergang mit Stadtteilbüro und
Christoph Liepach
ab 16:00 Uhr
Ausstellungseröffnung (Florentiner Wohnanlage)